Hallo.
Als ich zum erstenmal etwas über den sogenannten Samadhi-Tank hörte, war ich unheimlich neugierig und wollte dieses "floaten" unbedingt ausprobieren. Wir sind dafür über 200 km gefahren, um uns in so einen Tank zu legen. Zuerst war ich etwas skeptisch und das Gefäß sah nicht sehr einladend aus. Die Sitzung selbst war schon sehr beindruckend. Es gab so viel Neues zu entdecken, dass die Zeit wie im Fluge verging. Mein Körper erlebte ein ganz neues Gefühl in dieser Schwerelosigkeit. Es gab nichts was man hören oder sehen konnte. Alles war tiefschwarz.
Die Entspannungsphase dauerte bei mir unheimlich lange und ich spürte im gesamten Nackenbereich einen stechenden Schmerz. Bis der sich so langsam legte verging eine ganze Weile. Nachdem ich von sanfter Musik geweckt wurde, war mir, als würde ich aus einer tiefen Bewusstlosigkeit erwachen. Mein Körper fühlte sich an als müsse er den gesamten Bewegungsablauf neu erlernen. Beim öffnen des Deckels schien mir das einströmende Licht so, als würde ich ein zweites Mal geboren werden. Alle Umgebungsreize prasselten wieder auf mich ein und es dauerte lange bis ich mich wieder an meine Umgebung gewöhnt hatte. Ich fühlte mich danach entspannt und hatte ein unheimlich positives Hochgefühl.
Heute gehe ich, wenn es zeitlich klappt, einmal in der Woche floaten. Dabei versuche ich auch Lerntechniken anzuwenden und mein Gehirn für den anfallenden Studienstoff zu trainieren. Dabei gibt es soviele Anwendungsmöglichkeiten, dass es noch eine Weile dauern wird, bis ich diese alle ausprobiert habe. Im Vordergrund meine wöchentlichen Session steht bei mir die Entspannung, weil die besonders in meinem heutigen Alltagsleben wichtig ist.
Gefallen hat mir das Handbuch zum Floating-Tank. Es heißt - Reisen im Samadhi-Tank -, ist von B.Weber und F.Zahn aus dem Nachtschattenverlag und im Handel erhältlich. Darin stehen Erfahrungsberichte von Floatern. Ihre anfänglichen Ängste und Erlebnisse. Bei Interesse würde ich das Buch auch einmal ausleihen!
Ein Tipp in eigener Sache: Man muss dieses schweben in der Schwerelosigkeit einfach ausprobieren und keine Angst davor haben, was der Köper oder das Unterbewusstsein einem zeigen wird. Manchmal kann das der erste Schritt für positive Veränderungen sein. In diesem Sinne.....
J. Winkler
(Studentin)
